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Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

 

 

 

Jamaica



 

 

 

Auswärtiges Amt
Referat 040
D-11013 Berlin

 

www.auswaertiges-amt.de

 

Vermittlung Tel.: (01888) 17-0

während der Geschäftszeiten

Mo-Do: 08 – 16 Uhr
Fr: 08 – 14 Uhr

 

Ansonsten per

Fax: (01888) 17-3402

 

Jamaicanisches Außenministerium:

http://www.mfaft.gov.jm/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte beachten Sie in jedem Fall den untenstehenden Haftungsausschluss.

Medizinische Hinweise

Unverändert gültig seit: 11.06.01

Für die Einreise nach Jamaika sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, außer bei Einreise aus sog. gelbfieberendemischen Gebieten; hier sollte eine Gelbfieberimpfung vorliegen.
Für Kurzreisen ins Gastland empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Bei einem Langzeitaufenthalt könnte ein Impfschutz gegen Hepatitis B, Typhus, empfohlen sein.
Malaria kommt in Jamaika nicht vor.
Die durch Insekten übertragene Dengue-Virusinfektionen sind im Gastland häufig. Ein Schutz gegen Moskitostiche ist empfohlen; hier könnten Moskitonetze bzw. mückenabweisende Mittel verwendet werden.
Die medizinische Versorgung in Jamaika entspricht nicht europäischen Verhältnissen, insbesondere bezüglich der Notfallversorgung. Die behandelnden Ärzte sowie auch die Krankenhäuser verlangen in der Regel sofortige Barbezahlung.
Wie auf anderen Karibikinseln sind HIV-Infektionen im Gastland relativ weit verbreitet. Bei Urlaubsbekanntschaften sollte dieses Infektionsrisiko bekannt sein.



Das Auswärtige Amt kann keine Verantwortung oder Haftung für die medizinischen Informationen auf dieser Website übernehmen. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes
  • auf längere Aufenthalte und auf die jeweiligen Hauptstädte zugeschnitten; für kürzere Reisen und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt ist unerlässlich
  • trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell

 

Sicherheitshinweise

Unverändert gültig seit: 12.7.2001

Nach den am vergangenen Wochenende (7./8.7.) in der Hauptstadt ausgebrochenen schweren Unruhen, hat sich allem Anschein nach die Lage im Raum Kingston wieder weitgehend beruhigt, auch wenn noch keine Entwarnung gegeben werden kann.

Von Beobachtern wurden sie als die schwersten Gewalttätigkeiten seit Jahren bezeichnet, bei denen es über 25 Tote gegeben haben soll.

Jamaika leidet seit Jahren unter einer hohen Kriminalität; es hat eine der höchsten Mordraten des Kontinents, wobei manchmal auch Touristen Opfer von Kriminellen werden. Allerdings beschränkten sich die jetzigen Unruhen nur auf die Hauptstadt Kingston (im Süden der Insel); die wichtigsten Touristenziele im Norden der Insel wie Montego Bay (Flughafen Montego Bay) sind nicht betroffen.

Trotzdem sollte jeder Reisende sich der Gefährdung bewusst sein und jeweils vor Ort über die Sicherheitslage Erkundigungen einholen.

erschienen: 12.07.2001





Das Auswärtige Amt rät dringend, auf Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung zu achten. Reisehinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden

kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern.

Verweise auf Reisehinweise in den Geschäftsbedingungen von Reiseveranstaltern sind für das Auswärtige Amt nicht verbindlich. Gesetzliche Vorschriften eines Landes können sich ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen.